Lebensfreude tanken. Seminar, 3. Februar 2024

Esther Pauchard: «Das Rezept sind Sie».

Die bekannte Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Erfolgsautorin Dr. med. Esther Pauchard wird Sie begeistern. Finden Sie den Zugang zu sich selbst und erfahren Sie, wie Krisen zu Chancen werden. Mehr

Das können wir doch alle gut brauchen: Innere Ressourcen, um die kleinen und grossen Strapazen des Lebens zu meistern. Die erfahrene Psychotherapeutin und Psychiaterin, Dr. med. Esther Pauchard, hat mit Ihrem neuen Buch ins Schwarze getroffen. Alles liegt in uns und steht bereit, wir müssen diese Schatztruhe nur öffnen.

Klar, etwas Arbeit braucht's dann schon...

Seminar mit Dr. med. Esther Pauchard basierend auf Ihrem Buch "Jenseits der Sprechstunde. Das Rezept sind Sie."

Die Referentin: Dr. med. Esther Pauchard ist auch Krimiautorin. Sie hat 2006 den Facharzttitel in Psychiatrie und Psychotherapie erlangt, war viele Jahre in ärztlichen Führungspositionen, als Supervisorin und Ausbildnerin tätig und führte zudem eine eigene Praxis. Sie lebt mit ihrer Familie in Thun.

Thema: Resilienz, Umgang mit Krisen und Neuanfang.

Teilnehmende: max. 20 Personen.

Zeit: 10-16.00 Uhr mit Lunchpause
Form: Seminar mit Übungen
Sie gewinnen: Widerstandskraft, eigene Ressourcen finden und Mut zum Neuanfang.
Kosten: Fr. 65 resp. 50 für Mitglieder des Frauenkulturarchivs Anmeldung

 


Adventsapéro mit Lesung am Freitag, 15. Dezember 2023

Wir freuen uns, Sie zum Adventsapéro mit Lesung ins Frauenkulturarchiv Graubünden an die Goldgasse 10 in Chur einzuladen.

 

Präsentiert wird das Kochbuch von Anna Margaretha Gessner-Kitt, einer wohlhabenden Zürcher Bürgersfrau. Sie hat im 17. Jahrhundert 470 Rezepte aufgeschrieben. 
Die Mitherausgeberinnen Denise Schmid und Mira Imhof werden am Abend die schön gestaltete Edition des historischen Kochbuchs vorstellen und daraus zitieren.

Wir haben eine kleine Degustation und einen Büchertisch parat.

Kommen Sie gerne vorbei. Die Buchpräsentation findet um 18.30 Uhr statt. Wir sind ab 17.00 Uhr im Archiv und stossen sehr gerne mit Ihnen auf das neue Jahr an. Mehr erfahren

Denise Schmid, Mira Imhof, Helene Arnet, Susanne Vögeli (Hg.), «Das Kochbuch der Kittin von 1699», Verlag Hier und Jetzt.

Was kam in wohlhabenden Häusern in der Barockzeit auf den Tisch? Die Historikerinnen Helene Arnet, Mira Imhof, Denise Schmid und die Kochlehrerin Susanne Vögeli sind dieser Frage nachgegangen. Anlass war das Manuskript von Anna Margaretha Gessner-Kitt, einer wohlhabenden Zürcher Bürgersfrau, die im 17. Jahrhundert 470 Rezepte aufschrieb.
Ausgehend von dieser Quelle ist ein Koch- und Lesebuch für unsere Zeit entstanden: «Das Kochbuch der Kittin von 1699». Neben der Transkription der Handschrift enthält es 42 Rezepte, welche die Herausgeberinnen nachgekocht haben und dazu Essays zur barocken Kochkultur.
Die beiden Historikerinnen Mira Imhof und Denise Schmid erzählen an diesem Abend, wie sie die Handschrift transkribiert haben und was die Kochrezepte über das Leben der Oberschicht in der Barockzeit verraten. Sie werden auch einige Rezepte im melodiösen Ton der Zeit lesen und über Kurioses und Vertrautes berichten – von «Käss mit wein» bis zu «Spannisch brodt».

Denise Schmid

Denise Schmid ist Historikerin, Autorin und Verlegerin.

Mira Imhof

Mira Imhof ist Historikerin, Lektorin und Projektleiterin.

Textausschnitt

Einblick in das Originalmanuskript von 1699.



Das Tabu brechen. Auch in Graubünden.

Der Missbrauch in der Kirche

Mittwoch, 29. November 2023, 19.30 Uhr, Tempel im Hotel Stern in Chur

Darüber sprechen, die Mauer des Schweigens brechen. Mut machen. Diskussion mit Vreni Peterer und Dolores Waser Balmer.

Unsere Archivzeitschrift Hortensia (11/12 2023) zum Missbrauch

Download
Hortensia missbrauch nov 23.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.4 MB

Dolores Waser Balmer und Vreni Peterer sind zu Gast beim Frauenkulturarchiv Graubünden. Am Gesprächsabend soll die Sicht der Betroffenen im Vordergrund stehen.

Download
Anlass Missbrauch in der Kirche 29-11-23
Adobe Acrobat Dokument 563.4 KB

Vreni Peterer ist die Stimme der Opfer von Missbrauch und Gewalt durch katholische Pfarrer und Kirchenpersonal. Als Mädchen selbst von einem Priester vergewaltigt, fand sie nach langem Leiden vor einigen Jahren den Mut, den Missbrauch auszusprechen, öffentlich zu machen und anzuprangern. Heute setzt sie sich für die Opfer ein und ist national bekannt. Was treibt Vreni Peterer an, woher nimmt sie die Kraft, sich zu exponieren und was sind ihre Forderungen an die Kirche?

 

Biografie und Engagement

Peterer lernte kaufmännische Angestellte und arbeitete als Journalistin bei Lokalzeitungen und Radio Gonzen/Rheintal. Seit 12 Jahren ist sie Betagtenbetreuerin im Tageszentrum der Pro Senectute Appenzell Innerrhoden. Sie ist Sterbebegleiterin beim Hospiz-Dienst Appenzell Innerrhoden und Mitglied beim Forum Palliative Care Appenzell Innerrhoden (beides Freiwilligenarbeit).

Im Alter von 10 Jahren wurde sie durch einen katholischen Pfarrer sexuell missbraucht.

 

Peterer ist Moderatorin bei der Selbsthilfegruppe (Deutschschweiz) für Betroffene von sexuellem Missbrauch im Umfeld der katholischen Kirche Schweiz und Gründungsmitglied der «Interessengemeinschaft für Missbrauchsbetroffene im kirchlichen Umfeld» (IG-MikU), der Deutschschweizer Betroffenenorganisation. Seit Februar 2023 ist sie Präsidentin der IG-MikU.

www.ig-gegen-missbrauch-kirche.ch

www.missbrauch-kirche.ch

Download
Bericht von Vreni Peterer über ihre Gewaltserfahrung
Pfarreiforum_StGallen_1-2020_Jan.pdf
Adobe Acrobat Dokument 390.6 KB

Dolores Waser Balmer ist im Bistum St. Gallen mitverantwortlich für die Umsetzung der Prävention gegen Missbrauch. Waser hat langjährige Erfahrung mit gewaltbetroffenen Kindern und Erwachsenen. Sie ist eine Brückenbauerin und hat auch Peterer bei ihrem Coming out begleitet. Wie sieht sie die Situation von Betroffenen? Was sind ihre Erfahrungen, wenn es darum geht, den Wandel in der Kirche voranzutreiben? Welche Schicksale begegnen ihr?

 

Biografie und Engagement

Dolores Waser Balmer arbeitet seit 2018 auf der Fachstelle Diakonieanimation des Bistums St.Gallen, angegliedert bei der Caritas St.Gallen-Appenzell

 

 

Ursprünglich gelernte Pflegefachfrau für Kinder, arbeitete sie 15 Jahre im Kinderspital, danach 15 Jahre im Kinderschutzzentrum. «Bereits im Engagement als Leiterin im Blauring mit einem betroffenen Kind konfrontiert, habe ich aus der damaligen Überforderung begonnen, mich mit der Thematik auseinander zu setzen.» Waser baute im Jugendverband die Prävention und Intervention zum Thema aus und ist im Krisenteam noch heute als Unterstützung im Hintergrund tätig.

2002 baute sie das «Schlupfhuus» (Notunterkunft für gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche) auf und leitete die Institution 12 Jahre, übernahm dann bis zum Wechsel in die Caritas die Geschäftsführung des Kinderschutzzentrums.

Von 2016 bis 2021 war sie Ansprechperson im Fachgremium gegen Missbrauch im Bistum St.Gallen.

 

Seit 2016 als Fachperson zuerst im Aufbau des Schutzkonzeptes Integrität im Bistum St.Gallen, konzipierte sie dann die Einführungsweiterbildungen dazu und ist von da an für die Umsetzung der Prävention im Bistum mitverantwortlich.

Waser ist Mutter von drei erwachsenen Kindern, verheiratet und in St.Gallen wohnhaft.


Wir ehren die Engadiner Dichterin Clementina Gilly (1858-1942). Poetin, Publizistin, Stimme der Frauen

Download
Clementina Gilly Anlässe2.pdf
Adobe Acrobat Dokument 324.6 KB

La Poetessa. Kleine Ausstellung über Clementina Gilly. Vom 12. Mai bis 2. Juni 2023.

Besuchen Sie die kleine, vom Kulturarchiv Oberengadin konzipierte Ausstellung mit Texten, Bildern und Objekten von Clementina Gilly. Der Nachlass der lange Zeit vergessenen Zuozer Poetin wurde in einem Dachstock wiederentdeckt und befindet sich nun im Kulturarchiv Oberengadin.

Öffnungszeiten im Lesesaal des Frauenkulturarchivs: Montag, 10 bis 14.00 Uhr und Freitag, 14.00 bis 18.00 Uhr.

Clementina Gilly und ihre literarischen Schwestern.

Samstag, 3. Juni 2023, 16.00 Uhr.

Annetta Ganzoni spricht über die Person und das Werk von Clementina Gilly und erzählt im Gespräch, wie sie die Arbeit an der Buchedition erlebt hat, was ihr die Autorin bedeutet und welche Themen die heutigen Schriftstellerinnen im Engadin bewegen.

Eintritt frei.

Annetta Ganzoni, Dr. phil., ist Romanistin, Publizistin, Editorin, freischaffende Literaturwissenschaftlerin und Kulturvermittlerin. Sie war von 1997 bis 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Literaturarchiv.


Archivberatungstag in Thusis

Mittwoch, 19. April 2023, 14.00 bis 17.00 Uhr. Spitalstrasse 1.


Tag der Frauen 8. März 2023

Mamma, Nonna, Nana

Den 8. März begehen wir vom Frauenkulturarchiv dieses Jahr mit dem Autor Marco Frigg aus Cazis, der in Chur aufwuchs. Im Zentrum stehen die Frauen seiner Familie, die Mamma, die Nonna und die Nana. Im Gespräch geht es um Erinnerungen, Rückblenden auf Frauenleben von damals und Lebensgeschichten.

Marco Frigg ist ein Kind zweier Welten, der schweizerischen und der italienischen, denn seine Mutter stammte aus dem Veltlin. So ist unsere Veranstaltung auch ein Gespräch zwischen den Kulturen.

 

Ort: Spitalstrasse 1 in Thusis.

Zeit: 19.00 Uhr

Apéro. Kollekte.

Sitzplatz reservieren


Lesung und Gespräch am Samstag, 4. Februar 2023 um 16.00 Uhr in Thusis

MARIETTA BALZER-CASPAR – 1933 in Lantsch/Lenz geboren – kämpft in jungen Jahren dafür, ihren Berufswunsch durchzusetzen, und behauptet sich in der pädagogischen sowie heilpädagogischen Arbeitswelt.                                    

Mit Herzblut und Erfolg meistert sie aber auch ihre privaten Lebensaufgaben, wie die mitreissenden Erinnerungen an das alte Lenz und die inspirierenden Geschichten aus längst vergangenenTagen offenlegen.

 

Buch bestellen in unserem Shop

Marietta Balzer-Caspar hat ein bewegtes Leben (Bild zvg)
Marietta Balzer-Caspar hat ein bewegtes Leben (Bild zvg)

Marietta Balzer-Caspar hat mit ihrer spannend geschriebenen Autobiografie einen kleinen Bestseller gelandet. Auch Tele Südostschweiz oder die Printmedien wollten von der alten Dame wissen, wie sie dazu kam, ein Buch über ihr Leben und die Erinnerungen an das längst vergangene Lantsch/Lenz zu schreiben.

Weil viele sie hören wollen, bietet das Frauenkulturarchiv erneut eine Lesung mit der Autorin an, dieses Mal in Thusis. Mehr erfahren

Download
Lesung Marietta Balzer 4.2.23.pdf
Adobe Acrobat Dokument 342.5 KB

Wir erhalten die Weihnachtsabe der SIGEGS!

Anerkennung für eine «äusserst engagierte Institution»: Cécile Vilas (re), Präsidentin von SIGEGS, überreicht der Leiterin des Frauenkulturarchivs, Silke Margherita Redolfi, den Check für die Weihnachtsgabe 2022. (Bild Frauenkulturarchiv Graubünden)
Anerkennung für eine «äusserst engagierte Institution»: Cécile Vilas (re), Präsidentin von SIGEGS, überreicht der Leiterin des Frauenkulturarchivs, Silke Margherita Redolfi, den Check für die Weihnachtsgabe 2022. (Bild Frauenkulturarchiv Graubünden)

Grosse Ehre für das Frauenkulturarchiv Graubünden: Die Schweizerische Interessengemeinschaft zur Erhaltung von Grafik und Schriftgut, SIGEGS, widmet dem Archiv die diesjährige Weihnachtsgabe 2022 über 1000 Franken. «Wir haben das Archiv als äusserst engagierte Institution wahrgenommen und zudem feiern Sie in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum.», heisst es in der Begründung aus der Feder der Präsidentin Cécile Vilas. Die Checkübergabe im Frauenkulturarchiv fand kurz vor Weihnachten statt. Dabei zeigte sich Vilas, die auch in ihrer Funktion als Direktorin von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, nach Chur reiste, denn auch erfreut, mit dem Frauenkulturarchiv Graubünden eine Organisation zu unterstützen, die mit Biografiekursen, dem «Archiv der Erinnerungen» und Anlässen, dem Erzählgut von Frauen in Graubünden eine Stimme gibt. Die SIGEGS versteht sich laut Angaben auf der Website als «praxisorientierte Informationsdrehscheibe im Bereich der Konservierung und Bestandserhaltung von Informations- und Kulturgütern auf dem Trägermaterial Papier.» Ziel ist es, «das Bewusstsein für die Erhaltung von Grafik, Schriftgut und fotografischen Dokumenten zu fördern, indem sie dazu notwendige Basisinformation vermittelt.» SIGEGS hat ihren Sitz in Biel und vertritt die Interessen kleinerer und grösserer Bibliotheken, Archive, Dokumentationsstellen und Museen.