
Erstausstrahlung Sonntag, 12. April 2026, 17.25 Uhr, auf SRF 1 Cuntrasts oder schon jetzt online
Text da pressa RTR:
Guardai ussa il nov film dal Cuntrasts sin Play RTR: «Memorias femininas»
Per tge vai? Il film documentar rumantsch preschenta l’Archiv da cultura da dunnas dal Grischun. El è vegnì fundà l’onn 1997 da l’istoricra Silke Margherita Redolfi e da la schurnalista Silvia Hofmann-Conrad, e quai per necessitad. Relaschs e documents da dunnas e d’organisaziuns da dunnas èn numnadamain savens vegnids bittads davent. Els valevan sco betg degns da vegnir archivads. Uschia èn idas en emblidanza impurtantas biografias da dunnas. Oz è l’Archiv da cultura da dunnas etablì e posiziunà a moda multifara. La camera accumpogna la manadra Silke Margherita Redolfi durant sia lavur ed a preschentaziuns publicas ed è da la partida, cura ch’ella po retrair relaschs. Il film mussa bels inscunters, ma era problems, cun ils quals l’Archiv da cultura da dunnas cumbatta.
Pressetext RTR:
Jetzt den neusten Cuntrasts-Film auf Play RTR entdecken: «Das Erbe der Frauen»
Worum geht es? Der romanische Dokumentarfilm stellt das Frauenkulturarchiv Graubünden vor. Gegründet wurde es 1997 von der Historikerin Silke Margherita Redolfi und der Journalistin Silvia Hofmann-Conrad. Dies geschah aus der Not heraus. Nachlässe und Unterlagen von Frauen und Frauenorganisationen wurden oft weggeworfen. Sie galten als nicht archivwürdig. Bedeutende Lebensgeschichten von Frauen sind so in Vergessenheit geraten. Heute ist das Frauenkulturarchiv etabliert und vielseitig aufgestellt. Der Film begleitet die Leiterin Silke Margherita Redolfi bei der Arbeit, der Abholung von Nachlässen und bei öffentlichen Auftritten. Er zeigt schöne Begegnungen, aber auch Probleme, mit denen das Frauenkulturarchiv zu kämpfen hat.
Elisabeth Ludwig, Petra Rubitschon, Katrin Hofer, Käti Huser, Walli Stieger, Silva Salvator-Rageth, Zenepe Jakupi und Familie, Peter Rubitschon, Livio Rubitschon.
ZUEGELBOX.CH GmbH
Reto Kämpf, Risistrasse 12, 6232 Geuensee
Antonetta Battaglia-Janutin erzählt von Kindertagen im Bergdorf Riom in den 1940er- und 1950er-Jahren als die Welt noch eine ganz andere war.
Antonetta ò fatg chegl tgi ia cat schi impurtant – scretg se l’istorgia da sia unfanza ainten igls onns 40/50 a Riom.
Ena unfanza tot otra scu oz, tgi tscherts sa regordan anc ed è per otras digl tottafatg estra, perchegl tgi igl taimp ò sa mido schi fitg.
Igl codesch «Ein Goldesel wäre mir lieber gewesen» è scretg interessant, cun humor e cuntigna tuttegna la realitad da lez taimp.
La realitad d’ena veta simpla ainten ena vischnanca pitschna e catolica, noua tgi la cuminanza era fitg impurtanta ed ins s’antuppava ve dalla truasch cura tg’ins geva per ava. (Sandra Baltermia-Guetg).
Das Frauenkulturarchiv Graubünden muss neue Lokalitäten suchen. Nach 17 Jahren an der Goldgasse 10 in Chur hat uns unser Vermieter per Ende März 2026 gekündigt.
Deshalb sind wir nun auf der Suche nach neuen Räumen.
Ab dem 1. Dezember 2025 bleibt das Frauenkulturarchiv für einige Monate geschlossen, damit wir den Umzug in die hoffentlich bald vorhandenen neuen Räume gut über die Bühne bringen.
Die Recherche in unseren Beständen ist auf Anfrage weiterhin möglich. Wir werden unser Bestes tun, damit die Wünsche unserer Benützerinnen und Benützer erfüllt werden können.
Natürlich hoffen wir, Sie schon ab dem 1. April 2026 im neuen Kleid begrüssen zu können.
Herzlich Ihre Silke Margherita Redolfi, Leiterin Frauenkulturarchiv Graubünden
Unser Forschungsprojekt umfasst den Alltag von Frauen im 19. und 20. Jahrhundert und geht der Frage nach, was den Wandel im Leben von Frauen hervorgebrachte und wie sich dieser auf die Entwicklung Graubündens ausgewirkte.

Für jede Gemeinde recherchieren wir eine Frau oder ein prägendes weibliches Denkmal (z.B. Brunnen, Back- und Waschhäuser, Webereien oder Felder für den Leinanbau). Dazu gibt es unter dem Format «Milli duonnas» jedes Jahr einen Anlass in einer anderen Gemeinde.
Wenn wir es uns genau überlegen: Traditionen sind männlich. Frauen sind da meist nur Statistinnen. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden. Wir suchen nach (versteckten, leisen, kleinen und grossen) Traditionen von Frauen in den Bündner Gemeinden, im Verein, in der Familie, zwischen Freundinnen, im Brauchtum, in der Sprache und im Alltag. Dies können z.B. Rezepte, Rezeptbücher oder Andenken sein, die von Mutter zu Tochter weitergereicht werden. Es kann ein Kleidungsstück sein, Schmuck wie z.B. die «Morins», oder es kann sich um Wissen über Nahrungsmittel, die Tierhaltung, Gartenbau, Heilwesen oder Verarbeitungsformen und dergleichen handeln, das in der Familie existiert oder in einer Talschaft neu belebt wurde und nur von Frauen ausgeführt worden ist oder wird. Zu denken ist auch an Gesang, Liedgut, Erzählungen oder Bräuche, die exklusiv von Frauen weitergegeben werden oder wurden. Dabei interessieren auch spirituelle und religiöse Praktiken wie Räucherungen, Gesundbeten, Heilwissen, Segnungen für Haus und Familie.

Das Frauenkulturarchiv Graubünden ist eine private Stiftung. Wir sammeln Material von und über Frauen in Graubünden und führen eine Frauenbibliothek. Damit leisten wir einen einzigartigen Beitrag zur Bündner Kulturgeschichte. Seit 2014 erfüllen wir einen Leistungsauftrag des Kantons Graubünden. Mehr über uns erfahren
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Als Gruppe von 10 bis 25 Personen haben Sie die Möglichkeit, bei uns eine Führung zu buchen. Lernen Sie unser Engagement kennen und erleben Sie Geschichten von interessanten Bündnerinnen.
Als Mitglied unterstützen Sie unsere Arbeit direkt. Wir setzten die Mittel zielgerichtet für den Erhalt des kulturellen Erbes der Frauen in Graubünden ein.
Neues und Interessantes aus dem Frauenkulturarchiv lesen Sie in unserem Archivmagazin Hortensia. Die Ausgabe vom Juli/August 2023 bringt beispielsweise ein Porträt der Künstlerin und Schriftstellerin Flurina Badel, Ftan. Die Hortensia können Sie abonnieren.
Wir dokumentieren das Essen in früherer Zeit und sammeln Kochbücher, Bilder und Rezepte. Warum? Um zu zeigen, wie einst gekocht wurde und um Ihnen gute Ideen für Ihren Kochalltag zu liefern. Stöbern Sie in unserer Koch- und Backbuchsammlung und lassen Sie sich inspireren.
Immer wieder werden wir gefragt, ob wir auch alte Textilien ins Archiv aufnehmen. Ja, denn Textilien und Kleider sind ein Teil der Geschichte der Frauen. Denn je steifer, umständlicher und strenger die Kleider, desto grösser die Unterdrückung. An Kleidern lässt sich die weibliche Erziehung nachvollziehen .
Neben Mustersammlungen und Anleitungsbüchern sowie Nachlässen von Handarbeitslehrerinnen sammeln wir seit einigen Jahren auch Accessoires wie Taschen oder schöne Hüte aus früherer Zeit. Unser Textil- und Handarbeitsarchiv befindet sich im Aufbau. Den Grundstein gelegt hat die Stickkönigin Elly Koch.
Wir möchten Sie, Ihre Mutter, Tanten, Grossmütter usw., dokumentieren. Deshalb sammeln wir Briefe, Fotos, Tagebücher, Lebensläufe, Vereinsunterlagen, Textilien und weitere Objekte über das Leben und die Arbeit von Frauen in früherer Zeit.
Interviews, kleine Produktionen, Medienberichte und Texte zur Bündner Frauengeschichte. Von uns recherchiert oder für Sie zusammengestellt.
«Ein Moment der Freude, des Strahlens, des Gewahrseins: Du bist noch da! – mitten in der Sonne an diesem kalten Novembertag eingepackt in deiner warmen Jacke». Elisa Sara Bausch begleitet ihren Bruder nach einem missglückten Suizidversuch und findet tröstende Worte für Menschen in ähnlichen Situationen.
Eine berührende Autobiografie über eine Jugend im alten Lantsch/Lenz und dem Leben als Lehrerin und berufstätigen Mutter in den 1970er-Jahren.
Frauenkulturarchiv Graubünden
Dr. phil. Silke Margherita Redolfi, Leiterin
Goldgasse 10, 7000 Chur
081 250 04 60
frauenkulturarchiv @ bluewin.ch
