Frauenkulturarchiv Graubünden: Das Gedächtnis der Frauen in Graubünden
seit 1997
Die Geschichte ist weiblich Wie lebten unsere Urgrossmütter, Grossmütter, Mütter oder Tanten? Welche Perspektiven hatten sie in Graubünden? Wie gestaltete sich die Beziehung der Geschlechter im alpinen Raum und wodurch wurde sie geprägt? Wer auf solche Fragen Antworten will, braucht historische Unterlagen. Doch noch immer gibt es in den Archiven viel zu wenig Dokumente, die über Frauenleben und die Beziehung der Geschlechter Auskunft geben. Deshalb sammeln wir gezielt Nachlässe von Frauen, Briefe, Werkarchive oder Fotografien und Tonträger und legen ein biografisches Archiv an. In unserer Bibliothek finden sich über 1000 Titel zu Frauenthemen und zur Geschlechterforschung. Unsere Forschungsstelle für Frauen- und Geschlechtergeschichte arbeitet mit unterschiedlichen Quellen und Methoden an der Frage nach der Vergangenheit von Frauen in Graubünden. 2003 bis 2008 haben wir die historische Reihe fraubünden herausgegeben mit den vier Bänden frauenRecht, frauenKörper, frauenArbeit und fremdeFrau. Für die kommenden Jahre sind weitere Forschungsprojekte geplant. Ein gutes Stück unserer Arbeit ist Idealismus und besteht aus vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit in der Geschäftsführung, im Archiv oder in der Bibliothek. Der Kanton Graubünden anerkennt unsere Stiftung als kantonale Institution und leistet einen kleinen Betriebsbeitrag. Ohne die Spendengelder unserer GönnerInnen und PatInnen könnten wir unsere Arbeit jedoch nicht leisten. Für historische Projekte sind wir auf Stiftungen und Sponsoren angewiesen.

Die unbekannte Engadinerin: Bild Alpines Museum Bern
